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Rezept der Woche: Nudeln mit Mangold-Pesto und Ofenkürbis.

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Eins der wenigen Gemüse, dass unser Garten uns jetzt noch beschert ist Mangold. Früher kannte ich das ehrlich gesagt garnicht, aber seit wir unsere Bio-Kiste hatten haben wir regelmäßig mit Mangold gekocht und mittlerweile weiß ich, wie vielseitig er einzusetzen ist.

 

Egal ob in asiatischem Pfannengemüse oder als Spinatersatz auf der Pizza, ob in eine Suppe (in schmalen Streifen) geschnippelt oder mit Kartoffeln gekocht und dann zum Mangold-Kartoffelpüree zerstampft, Mangold geht irgendwie immer.

 

Jetzt habe ich auch endlich mal Mangold-Pesto ausprobiert und was soll ich sagen: wir waren begeistert. Die Kinder haben am nächsten Tag die Reste aufs Brot gegessen und ich weiß: das machen wir bald wieder, denn Mangold ist noch genug im Garten!

Ihr braucht für das Mangold-Pesto:

  • etwas 20 Stängel/Blätter Mangold (je zarter, desto besser), sorgfältig die Blattrippen ausschneiden
  • 1/2 Beutel Pistazienkerne (bei uns die), ca. 30 gr.
  • 80 gr. Parmesan oder Pecorino, ggf. ein wenig mehr
  • 50 ml. Olivenöl

Mangoldblätter von den Blattrippen befreien und in Streifen schneiden (läßt sich besser pürieren)

 

Mangoldblätter 2 Minuten in kochendem Wasser blanchieren, dann unter kaltem Wasser abschrecken und die Blätter sorgfältig auspressen, zum Schluss in Küchenpapier damit sie möglichst trocken werden.

 

In einem Blitzhacker oder vorsichtig mit dem Pürierst zunächst die Pistazien im Olivenöl zerkleinern, dann den Mangold nach und nach dazugeben. Dann mit einem Löffel den feingeriebenen Käse bis zur gewünschten Konsistenz dazugeben. Kosten und ggf. nachsalzen.

 

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Pestonudeln schmecken am besten, wenn man die Nudeln direkt nach dem abtropfen mit dem Pesto vermischt und sofort heiß serviert. Also Nudeln nicht kalt abschrecken und ruhig noch ein bisschen tropfnass lassen. Deswegen das Pesto also gut abschmecken, es darf pur ruhig sehr sehr kräftig schmecken. 

Reste kann man gut zu Fisch, Steaks oder aufs Brot essen.

Bei uns gab es Ofenkürbis dazu:

1 Hokkaido halbieren und entkernen, in ca. 1,5 cm große Stücke schneiden. Auf ein Backblech legen und kräftig salzen und pfeffern. Mit 2 EL Olivenöl beträufeln und mit den Händen rundherum wenden damit das Öl sich gut verteilt. 

Bei 200 Grad ca. 10-15 Minuten in den Ofen bis der Kürbis weich und leicht (!) gebräunt ist.

Mit den Pestonudeln servieren.

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Lasst es euch schmecken!!

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Ciao, eure Marit

Quilt No. 25, fertig und versandt

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Dieser Stoffstapel war Grundlage für meinen neuesten Quilt. Maria hatte einen Familienkuschelquilt bestellt, nachdem ich im letzten Jahr einen Babyquilt für den kleinen Jonathan gemacht hatte. 

 

Beim Muster haben wir ein bisschen rumgetüftelt. Eigentlich sollte es ein Herringbone, also einer mit Fischgrätenmuster werden. Ich hatte dann einen Plusquilt vorgeschlagen, weniger Verschnitt (das veranschlagte Budget sollte eingehalten werden) und ein Muster was auch noch zusammengeknuddelt auf der Couch gut aussieht.

 

Diesmal habe ich einen eigenen Entwurf gemacht, weil ich nicht extra ein Schnittmuster kaufen wollte und mir auch ein lockeres Design vorschwebte:

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Dann ging es ans auszählen und zuschneiden. Insgesamt 651 Teile wurde gebraucht, dazu Rückseite und Binding. 

 

Und schließlich war er fertig und ich bin sehr zufrieden!

 

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Gequiltet wurde er in einem Wellenmuster das nach dem ersten Waschen eine tolle Textur ergibt.

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Ein paar Stoffschätze : der Federstoff ist von Maze & Vale, der Blätterstoff ist ein BasicGrey Stoff von Moda.

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Gebunden wurde der Quilt in einen schräggestreiften Organic cotton von Stoff & Stil.

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Der Hintergrundstoff ist ein warmer, heller Grauton, der sich mittlerweile zum Stammgast gemausert hat. Es ist ein Kona Cotton von Robert Kaufman in der Farbe Ash.

Ganz frisch habe ich wieder 3 Yard davon geordert, ich liebe diesen Stoff, weil er wunderbar zu allem passt, nicht kühl ist aber trotzdem frisch wirkt und nicht so langweilig ist wie ein einfacher Weiß- oder Beigeton. Mein Lieblingsstoff in weiß ist ebenfalls ein Kona Cotton, nämlich der Farbton Snow.

Hier nochmal ein Blick auf die verwendeten Stoffe.

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Der nächste Quilt ist schon in Planung, genauer gesagt werden es zwei Zwillingsquilts. Das hab ich noch nie gemacht, zwei ähnliche aber doch nicht gleiche Quilte zu machen. Ich freu mich drauf!



 

Ciao, eure Marit

Allium-Zwiebeln, Zierlauch - Liebe

Im letzten Jahr habe ich mir aus unserem Herbsturlaub in Zeeland jede Menge Allium- Zwiebeln mitgebracht.

Der Riesen-Zierlauch Allium Mount Everest blüht als große weiße Kugel auf 1,20 hohen robusten Stängeln. 6 Wochen lang waren diese "Bommeln" in unserem Garten ein toller Hingucker. 

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Töchterlein Smilla war immer verblüfft bis empört, dass die Blume sogar "höher ist als ich, Mama!"

Da wir in diesem Jahr im Herbst nicht nach Holland reisen habe ich mich im Internet umgeschaut und hier einen Internetshop gefunden, der sich auf den Versand von diesen Blumenzwiebeln spezialisiert hat. 

Den Shop werd ich sicher ausprobieren, ich werd mir noch einige meiner Lieblings-Läuche zulegen.

Ach so: ein Layout ist zu diesem Thema auch noch entstanden:

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Die Blütenstiel -Stanze von Kesi-art passte perfekt!!

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Das war das letzte Layout mit dem September-Kit und da sich der September dem Ende nähert gibt es für mich bald das superstrenggeheime November-Kit zum Verscrappen, darauf freu ich mich schon sehr!

 

Ciao, eure Marit

Das Glück dieser Erde....

 

... liegt auf dem Rücken der Pferde.

Als ich meinen Mann vor 17 Jahren kennenlernte, trafen wir uns kurz darauf auf einen Kaffee in der Stadt. Kein Date, kein Kino, keine ausgetauschten Telefonnummern. Nur ein Kaffee (oder waren es zwei?)

Dann unterhielten wir uns und eines der Themen, das uns sofort verband, war das Reiten. Ich nahm damals seit ein paar Monaten Reitstunden, er war früher Springreiter. Vielleicht war das einer der Gründe warum aus uns ein Paar wurde, wer weiß...

In diesen vielen gemeinsamen Jahren haben wir oft über Pferde gesprochen, waren auf Turnieren und Messen, haben in einem Reitstall die Pferde seiner Schwester angeschaut und unseren Kindern beim Reiten zugesehen. Nie, nie, nie habe ich meinen Mann auch nur einmal, für eine Minute  reiten sehen. Niemals in 17 Jahren!

Und nun, nachdem er fast 25 Jahre auf keinem Pferd gesessen hat, wollte es der Zufall, dass ihn jemand bat ein Pferd zu reiten, für das die Besitzer nicht genug Zeit haben.

Und als wäre ein Tor aufgegangen, ist alles wieder da: das Feeling fürs Pferd, die Handgriffe beim Pflegen, Säubern, aufzäumen...Magisch... und das ist nicht übertrieben.

Es ist einfach verrückt zu sehen, wie "normal" das wirkt, als wäre es immer so gewesen, als würde es immer so sein, Kai und die Pferde: ein Dream Team!

Dafür ein Layout mit deutlich weniger Worten:

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Gemacht mit dem September-kit von Danipeuss.de

 

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Die kleinen Tags hatte ich hier noch rumliegen, sie passten gut zum schlichten Layout!

Ciao, eure Marit

around here...

... it's finally fall.

Bei uns ist der Herbst eingezogen, nach einem langen und herrlichen Sommer.

Jetzt freuen wir uns auf Wanderungen durch raschelndes Herbstlaub und durch nebelfeuchte Morgen. 

Ich freu mich darauf wieder mehr zu backen und mit den Kindern zu basteln.

 

Auch meine Deko habe ich ein bisschen herbstlich gestaltet, aber seht selbst:

 

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Die Leuchter sind von hm.com und stammen aus dem Sale im Sommer.

Die beiden großen Windlichter hat mein Mann vor 20 Jahren irgendwo gekauft, echte Klassiker sind das bei uns, die immer wieder anders dekoriert werden. 

 

Das Geweih ist eine Abwurfstange (das heißt, der zugehörige Damhirsch lebt noch friedlich im Wald). Ich habe lange damit geliebäugelt und schließlich zwei davon bei ebay gekauft und liebe sie sehr.

 

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Das durchbrochene kleine weiße Windlicht ist von Leonardo.

 

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Dazu gesellen sich ein paar kleine Kerzen und Duftkerzen.

Die LED-Kerzen in den Windlichtern sind von IKEA.

 

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Auf dem kleinen Tablett von Depot sammeln sich direkt neben dem Herd Olivenöl und Kochutensilien. 

Als Bloggerlemming bin ich lange um das Salzfass von Arne Jacobson herumgeschlichen und hab es mir neulich gekauft. Der schwarze Deckel ist aus Holz.

 

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In dem kleinen Holzkasten stecken meine Lieblings-Schneidbretter, die ich auch gern benutze um Leckereien zu servieren (und zu fotografieren).

 

Die meisten davon habe ich bei ebay oder auf Flohmärkten gekauft.

 

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Dafür wurde es weniger Deko auf dem Fensterbrett in der Küche, nur ein Kissen zum anlehnen, ein Windlicht und eine Dekoglocke und mein Zeitungskorb

 

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Wie immer, eigentlich in jeder Jahreszeit ist das einer der Lieblingsplätze in unserer Wohnung.

 

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Auch im Wohnzimmer hab ich "entdekorisiert", weniger ist mehr für mich und hab mich auf wenige Kleinigkeiten beschränkt.

 

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Im letzten Jahr hatten wir für unsere 13 Jahre alte IKEA Couch einen neuen Bezug gekauft und jetzt ist sie wie neu. Das Grau ist schön neutral und kann immer wieder umgestaltet werden.

 

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Der Truhentisch ist voller Zeitschriften von annopiependeckel und Strickzeug (verstaubt) und diversem Kleinkram.

 

Obendrauf alles ganz simpel: Dekoschalen von Butlers, Lampe und Lampenschirm von XENOS.

 

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Natur ist eben die schönste Dekoration, oder?

 

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Wie weit seid ihr mit Dekorieren, mit der Herbstlaune, mit dem Einkuscheln und gemütlich machen??

 

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Ciao, eure Marit