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Gedanken über das Leben oder wie ich Brotbüchsen mache, die immer leer nach Hause kommen…

TagfürTag Brotbüchsen

Wenn ich auf Instagram unter dem Hashtag #mäuserbento zeige, was unsere Kinder mit in die Schule nehmen, bekomme ich anschließend regelmäßig Fragen in Emails, PM’s oder Kommentaren.

Deswegen dachte ich es ist sinnvoll, unsere Erfahrungen mal hier zu sammeln. Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen eine Hilfe. Die Produkte die wir nutzen habe ich verlinkt (Amazon-Affiliate-Links)

Zunächst habe ich das Problem, dass beide Kinder keine großen Brotesser sind. Während Smilla am liebsten den Klassiker Butterbrot (also ein Grau- oder Mischbrot mit Butter (am liebsten bretonischer Salzbutter) am liebsten mag, ist Sander wenn überhaupt mal ein Brot mit Apfel-Zwiebel-Leberwurst.

Klassische „Stulle-mit-Apfel“ Brotbüchsen kamen also meist voll wieder mit nach Hause oder wurden in den Schulmülleimer geleert. Wenn Smilla so eine Brotbüchse mit zum Kindergartenausflug nahm, fehlte hinterher maximal der Apfel.

Gleichzeitig muss man bedenken, dass beide Kinder unter der Woche ein warmes Mittagessen bekommen, Smilla in den letzten 5 Jahren sogar in Bio-Qualität und praktisch zuckerfrei. Die Brotbüchse soll also über ein Hungertief oder einen langen Tag helfen und muss bei uns glücklicherweise keine vollständige Mahlzeit ersetzen.

Gut gefahren bin ich deswegen in den letzten vier Jahren mit einem Mix aus Kleinigkeiten. Und damit die Brotbüchse mit kleinen Silikonbackförmchen, kleinen Sistema-Boxen und ähnlichem schön bunt auszustatten. Wichtig ist, das Knuspriges Knusprig bleibt und Obst nicht zermatscht.

Und das Abwechslung dabei ist. Wenn also etwas gut geschmeckt hat, dann packe ich nicht unbedingt am nächsten Tag wieder das gleiche hinein sondern versuche immer neue Kombinationen zu finden. Ab und zu, besonders an aufregenden Tagen mit Klassenarbeiten oder ähnlichem gibt es auch bei uns mal eine süße Kleinigkeit in der Box, wie ein paar Gummibärchen oder einen Ritter-Sport Würfel (gibt es gerade mit „Super gemacht“-Sprüchen zu kaufen).

Als Brotbüchsen haben wir aktuell unterteilte Lunchboxen von Sistema im Gebrauch, die robust und preisgünstig sind und auch gut in den Rucksack oder Schulranzen passen. Als Getränke nehmen die Kinder nur Wasser oder auch mal einen Tee mit in die Schule. In beiden Schulen stehen Wasserspender zum Wiederauffüllen zur Verfügung, Smilla bekommt in der Grundschule am Nachmittag auch mal Tee in der Betreuung angeboten.

Grundsätzlich besteht eine Lunchbox immer aus drei oder vier Komponenten: Getreide, Proteine, Obst und/oder Gemüse. Etwas knuspriges ist immer dabei, etwas frisches und etwas was lange satt macht. Wenn Man die Box so packt, das sie gut ausgefüllt ist, kann nichts verrutschen und alles bleibt an seinem Platz!

Zur Übersicht habe ich euch einen Spickzettel mit Anregungen für jede der Kategorien gemacht:

Brotbüchsen-Puzzle

Diese könnt ihr Brotbüchsen-Puzzle herunterladen und an den Kühlschrank oder Küchenschrank hängen.Noch ein paar Tipps

Getreide:

Ich achte bei Getreideriegeln und Co darauf, dass nicht zuviel Zucker enthalten ist. Zwar bekommen unsere Kinder nur samstags Süßigkeiten, trotzdem ist mir das wichtig, weil es in der Schule eben auch mal einen Süßen Nachtisch gibt und ich einfach eine zuckerarme Ernährung wichtig finde. Bei Salzbrezeln, Minisalzstangen und Crackern schaue ich nach salzarmen Varianten. Von Wasa gibt es Miniknäcke mit Rosmarin oder Käse die auch lecker sind aber nicht zu salzig. Reiswaffeln oder Dinkelkekse sind auch wunderbar und im Drogeriemarkt in diversen Varianten zu bekommen.

Proteine:

Hier muss es nicht immer Fleisch sein: Mini-Mozarella (in einer kleinen Silikon-Muffinform, damit nichts durchweicht) oder Käsewürfel oder Falafel sind fleischlose Alternativen. Mini-Salamisticks haben weniger Fett und Zusatzstoffe als die klassische Bifi. Wenn vom Abend vorher Hähnchenbrust übrig bleibt, essen die Kinder gern die Reste kalt aufgeschnitten. Fleischbällchen gibt es auch in der vegetarischen Variante mit Gemüse und Soja.

Gemüse/Obst:

Hier schaue ich, das alles so verpackt ist, das nichts matscht oder quetscht. Trauben, Blaubeeren, Paprikastifte oder Minimöhren mögen die Kinder am liebsten, wenn ich nichts Frisches dahabe gibt es gedörrte Apfelringe oder getrocknete Aprikosen in die Brotbüchse.

So, das sind meine Erfahrungen zum Thema Brotbüchse und wie immer bin ich gespannt auf Eure!!

Ciao, eure Marit

Kommentare

annika

Liebe Marit, wir machen es ganz genauso. Auch unsere Kinder sind nicht heiss auf Butterbrote, Rohkost und immer mal was Neues ist angesagt. Statt Bifi gibt es Biosalami oder ein Stück herzhaften Käse. Süsses kommt nie rein, das dürfen sie (wenig) mal am Nachmittag haben. Nur samstags Süsses-Respekt, das klappt bei uns irgendwie nicht. Ansonsten koche ich auch jeden Tag und möglichst vollwertig und wenig Fleisch. Und immer gibt es Gemüse in irgendeiner Art.
Schön, wenn die Kinder es dann auch so gerne mögen. Unser Jüngster hat das warme Essen im Kindergarten schon abbestellt.
Liebe Grüsse,
Annika

MelliV

Unser Sohn nimmt seit der ersten Klasse seine Legobox mit. Ich glaube, der Tipp kam auch mal von Dir.
Er mag sehr gern gefüllte Wraps, mit Ketchup, Salami, Käse und Salat oder gefüllte Pitataschen mit Blattsalat oder Krautsalat. Gern Babybel oder Käsewürfel. Eine zeitlang liebte er Minigurken, davor Möhren mit Kräuterquark-Dip. Aber das sind immer Phasen, da möchte er es am liebsten jeden Tag und dann halt gar nicht mehr.
Mini Mozarella hatte er auch mal sehr gern mit, bis irgendwann damit rauskam, dass sein Kumpel die so gern isst. Er mag auch gerne Müsliriegel oder Fruchtriegel, auch hier würde er gern die anderen Kinder mitverpflegen ;-) Leider mag er die selbstgemachten Riegel überhaupt nicht.

Empfehlen kann ich Dir noch wiedervefüllbare Quetschies. Sind schon seit zwei Jahren immer wieder im Einsatz. Ich befalle sie mit Joghurt von der Seefelder Landmilch (hier regionaler Bauernhof mit Molkerei). Der Joghurt ist recht flüssig und passt super in den Quetschie. Wir benutzen die hier: https://www.amazon.de/gp/product/B00F3IFU40/ref=oh_aui_detailpage_o04_s00?ie=UTF8&psc=1

Süßes dürfen unsere ansonsten nicht mit in die Schule nehmen. Einige Eltern hatten es aber auch übertrieben. Da kamen Kinder mit Popcorn und kalter Pizza in die Schule.. daraufhin gab es Post, dass es doch bitte gesundes Frühstück sein soll. Aber das ist schon wieder so lange her, dass es schon welche gibt, die wieder Franzbrötchen mitnehmen (lecker, aber so gar nicht gesund ;-)).

Lieben Dank für Deinen Einblick! Ich bewundere auch immer Deine Mäuserbentos auf Instagram ;-))
LG
Melli

Niccy

Liebe Marit,
schön, dass du das Thema Pausenbrot so ausführlich beschreibst. Meine Kinder sind da sehr verschieden. Bei meinen Grösseren muss ich zum Teil aufpassen, dass sie nicht ohne Schulfrühstück losziehen. Mein Sander ist auch kein Brotesser und lässt sich noch gerne von mir die Bentobox packen. Wenn ich kleine Käsebrötchen oder Laugenbötchen backe, nimmt er die aber doch gerne. Aber richtig toll, finde ich euren Umgang mit Süssigkeiten. Da wüsste ich gern mehr drüber. Bei uns gibt es jeden Tag eine Kaffeezeit und da muss ich echt aufpassen, dass das nicht die Hauptmahlzeit wird. Gibt es bei euch denn Samstags nur Selbstgebackenes als Süsses oder kriegen Smilla und Sander etwas zugeteilt? Und Nachtisch gibt es bei euch aber weiterhin, oder?
Liebe Grüsse aus dem Lipperland
Niccy

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